Wellen, Wellness und norddeutsches Flair - St. Peter-Ording - das größte Seebad an der Nordsee
St. Peter-Ording ist mit 200.000 Übernachtungen pro Jahr das größte Seebad an der Nordseeküste. Rund 1.500 Tagesgäste genießen hier den einzigartigen 12 Kilometer langen und bis zu zwei Kilometer breiten Sandstrand. Neben der riesigen vorgelagerten Sandbank reizt St. Peter-Ording als Urlaubsziel durch 350 Hektar Wald und naturgeschützten Salzwiesen zwischen Deich und Strand, mit insgesamt 100 Kilometern Wanderwegen, Solequellen und Kuranlagen.
Die Entdeckung der Schwefelquelle 1958 hat St. Peter-Ording den langen Beinamen "Nordseeheil- und Schwefelbad" eingebracht. Diese Heilquelle und das Nordsee-Reizklima machen St. Peter-Ording zu einer der ersten Gesundheitsadressen des Landes - ob traditionelle Heilbehandlungen oder moderne Wellnessanwendungen.
Sport am Strand
Vielseitig sportlich geht's am Ordinger Strand zu: Neben dem Baden in der Brandung lädt der Strand zu ausgedehnten Spaziergängen oder zum Joggen ein. Aber auch Strandsegler schätzen den flachen weiten Sand, ebenso wie Drachenpiloten. Die Beachvolleyball- und Beachsoccer-Plätze sind vor allem im Sommer voll, während die Nordseewellen auch im Frühjahr und Herbst die Windsurfer und Kiter auf´s Wasser locken.
St. Peter-Ording im TV
Gerade das Surfen erlebte in St. Peter-Ording Mitte der 90er Jahre einen Boom durch die TV-Serie: "Gegen den Wind" mit Ralf Bauer und Hardy Krüger Jr., die in St. Peter-Ording gedreht wurde. Einige Jahre später folgte die TV-Serie: "Die Strandclique" mit Marco Girnth und Eva Habermann.
Pfahlbauten trotzen der See
1911 wurde auf der großen Sandbank der erste Pfahlbau mit Restaurant eröffnet, um die Urlauber nach dem Bad zu stärken. Seinen Spitznamen hatte dieser "Prototyp" schnell weg. "Giftbude" wurde er genannt, was bei den Einheimischen nichts anderes hieß, als dass es dort "wat giv", nämlich Hochprozentiges für die innere Wärme. Doch das half nicht gegen die Attacken der Nordsee. Das erste Pfahl-Restaurant war zu niedrig und überlebte die heranflutenden Wasser nicht lange. Deshalb erhoben sich die späteren Pfahlbauten immer höher. Dennoch bleibt die Nordsee ein gefährlicher Gegner. So manches Restaurant wird das ganze Jahr lang bei Flut vom Meer unterspült. Die Besucher gelangen dann nur über die lange Brücke in den schützenden Gastraum.
Doch die Kombination aus erlesenen gastronomischen Angeboten und dem behaglich Eingebundensein in die Natur und das Meer macht St. Peter-Ording so einzigartig. Mittlerweile gibt es am Ordinger Strand fünf Pfahlbau-Ensembles. Jede Gruppe besteht aus drei Gebäuden für Gastronomie, Badeaufsicht und Toiletten.

















































































